Dülmener Heimatblätter

Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.

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<< Heft 1, 2001

Mehmet Gümüstekin

Abenteuer Arbeiten in Deutschland

Mehmet Gümüstekin (2001)

Mehmet Gümüstekin (2001)

Wir schreiben das Jahr 1963 in der Türkei. Die Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht in allen Tageszeitungen in den sieben Teilen der Türkei Anzeigen zum Anwerben von Arbeitern. In der Türkei gibt es noch kein Fernsehen. Zu dieser Zeit hört man sich die Nachrichten über das Radio an. Ende 1962 oder Anfang 1963 wurde in Istanbul ein deutsches Kontaktbüro zur Auswahl von gesundheitlich geeigneten Bewerbern für eine Arbeitsstelle in Deutschland gegründet. Die Bewerber haben sich zuerst beim türkischen Arbeitsamt gemeldet und wurden von dort an das deutsche Kontaktbüro im Istanbuler Stadtteil Tophane vermittelt. Dort wurde dann eine grobe Gesundheitskontrolle durchgeführt, einige Fragen über Deutschland gestellt, sowie nochmals mit Hilfe eines Dolmetschers die Papiere und Arbeitszeugnisse der Bewerber überprüft. Die hier ausgewählten Personen durften danach einen Reisepass beantragen und damit nochmals zurück, um sich einer weiteren Kontrolle des Kontaktbüros zu unterziehen. Diese neue Prüfung bestand dann hauptsächlich aus einer Gesundheitskontrolle. Diese lief so ab, dass eine Kommission aus türkischen und deutschen Ärzten die Blutwerte sowie die Mundhygiene überprüften.

Im April 1965 hat Karl Hörsting, der bei der Dülmener Firma Paul Bendix KG für das Personal verantwortlich war, über das deutsche Kontaktbüro in Istanbul 20 ausgebildete Weber sowie zehn weitere Hilfsarbeiter für die Spinnerei in Dülmen beantragt. Innerhalb kurzer Zeit wurden die beantragten Arbeiter, die im Durchschnitt 24 Jahre alt waren, ausgewählt. Damit konnte die Reise nach Deutschland beginnen. Die Gruppe wurde zum Flughafen in Istanbul gebracht und von dort in etwa drei Stunden nach Düsseldorf. Am Flughafen in Düsseldorf haben die von der Firma Bendix beauftragten Mitarbeiter Siegfried Skalix und Werner Berse die Gruppe mit Blumen empfangen. Von dort wurden sie dann mit Bussen weiter nach Dülmen gebracht. Alle 30 Leute sind in dem zweigeschossigen Werksgebäude an der Eisenbahnstraße untergebracht worden. Dort wurde man wie beim Militär in Vierbettzimmern einkaserniert. Die Betten, den Bettbezug und die Bettwäsche hatte die Firma gestellt, aber die Verpflegung musste jeder alleine übernehmen. Es gab nur eine Gemeinschaftsküche und es war sehr schwierig, sich Lebensmittel zu besorgen, da es aufgrund der fehlenden Deutschkenntnisse Probleme beim Einkaufen gab. In der Firma hat sich der freundliche Siegfried Skalix mit Handzeichen verständigt und die Arbeiter an ihre Maschinen und Plätze geführt. Mit Hilfe des türkischen Arztes Dr. Tanju Akmanlar, der am Dülmener Krankenhaus beschäftigt war, hat man sich dann verständigt und jeder hat den für ihn geeigneten Arbeitsplatz gefunden.

Ein türkischer Arbeitnehmer bei Bendix in der Weberei

Ein türkischer Arbeitnehmer bei Bendix in der Weberei

Es war im August 1965, die neuen Arbeiter waren schon ca. ein Jahr bei Bendix, hatten sich an die Arbeit gewöhnt und waren fleißig. Daraufhin haben die Firmeneigentümer Wolfgang und Klaus-Otto Bendix eine Konferenz mit dem Betriebsrat einberufen. Auf dieser Sitzung wurde dann beschlossen, dass Karl Hörsting erneut nach Istanbul zum deutschen Kontaktbüro fliegen solle, um die Vermittlung von 70 weiteren männlichen und weiblichen Arbeitern zu beantragen. Als die Gruppe auch nach Dülmen kam, war die Unterbringungsstätte an der Eisenbahnstraße zu eng. Die weiblichen Arbeiter wurden dann in einem Gebäude in Billerbeck untergebracht und von dort jeden Tag mit Bussen zur Firma gefahren.

Weihnachten und Silvester war für die meisten türkischen Arbeiter etwas Neues, da die meisten von ihnen noch nie ein Feuerwerk gesehen hatten. Fast alle kamen aus Dörfern in Anatolien und dort waren Feuerwerkskörper unbekannt. Viele haben sogar gedacht, es ist Munition und Feuer fällt vom Himmel, einige haben sich nicht vor die Tür getraut.

Als die Firma Bendix expandierte, hat man neue Arbeitskräfte gebraucht. Der Personalleiter wurde wieder beauftragt, neue Arbeitskräfte aus der Türkei anzuwerben. Hierzu hatte er sich auf den Weg nach Istanbul gemacht und hat beim dortigen Kontaktbüro Arbeiter beantragt. Er hat den Taxifahrer angewiesen zum deutschen Kontaktbüro im Istanbuler Stadtteil Tophane zu fahren. Da Karl Hörsting dem Taxifahrer gesagt hatte, dass er nun zum dritten Mal in Istanbul sei und den Weg zum deutschen Kontaktbüro wohl kenne, hat sich der Taxifahrer einen Scherz erlaubt, um seinem Fahrgast zu beweisen, das man nicht schon nach drei Besuchen in Istanbul die Stadt kennen könne und ihn über einen kleinen Umweg chauffiert. Am Kontaktbüro angekommen, hat Karl Hörsting mit Hilfe eines Dolmetschers dann beanstandet, dass er wohl zu viel Geld verlange. Daraufhin der Taxifahrer: „Ich dachte, Sie kennen sich in Istanbul aus. Um dies zu überprüfen, habe ich einen kleinen Umweg eingelegt. Aber Sie haben dies nicht bemerkt.“ Daraufhin hat Karl Hörsting sich entschuldigt und dem Fahrer noch extra Trinkgeld gegeben.

Dieses Mal brauchte Bendix auch einen deutschsprachigen Schlosser. Da ich, Mehmet Gümüstekin, Deutsch sprechen und technische Zeichnungen lesen konnte, fiel seine Wahl auf mich. Die oben genannten Erlebnisse hat er mir nachher erzählt. Ich habe dann im März 1966 als Betriebsschlosser bei der Firma Bendix mit einem Stundenlohn von 2,50 DM angefangen. Zu dieser Zeit waren in Dülmen bei Bendix 27 türkische Frauen, 133 türkische Männer, 40 Griechen, 15 Italiener und Portugiesen beschäftigt. Da ich als Dolmetscher fungierte, wusste ich, dass alle türkischen Arbeitnehmer zuerst auf ein Jahr befristete Arbeitsverträge bekamen und dementsprechend auch nur eine Aufenthaltsgenehmigung für ein Jahr. Bis dahin hatte der in Dülmen am Krankenhaus arbeitende Arzt Dr. Akmanlar die Dolmetschertätigkeit für die türkischen Arbeiter bei Bendix übernommen.

Im Jahre 1967 ist auf dem Textilsektor eine kurze Krise aufgetaucht, so dass mehrere türkische Arbeiter zu anderen Firmen gewechselt sind. Da ich selber auch keine Perspektive mehr bei Bendix gesehen habe, wollte ich auch zu einer anderen Firma wechseln. Aber die Personalleitung hat darauf bestanden, dass ich noch mindestens ein halbes Jahr bleibe. Dem habe ich entsprochen.

Eigentlich wollten die meisten türkischen Arbeiter nur drei bis vier Jahre in Deutschland bleiben und sobald man genug Geld gespart hatte, wieder in die Heimat zurückkehren. Doch viele sind dann letztendlich sehr viel länger hier geblieben und haben später ihre Familien nachgeholt. Das brachte das Problem mit sich, dass nun sehr viel mehr Wohnraum geschaffen werden musste. Dass Ausländeramt in Coesfeld verlangte für jeden Familiennachzug den Nachweis von mindestens 12 qm Wohnraum für jede weitere Person. Aber es war damals sehr schwer für einen Ausländer in Dülmen eine Mietwohnung zu finden. Viele Vermieter wollten nicht an Ausländer vermieten.

Meldung der Dülmener Zeitung vom 10.10.1970

Meldung der Dülmener Zeitung vom 10. 10. 1970

Ich kann einen Fall schildern, den ich selbst bei meiner Wohnungssuche erlebt habe. Von einem Arbeitskollegen hatte ich erfahren, dass in der Friedrich-Ruin-Straße eine Wohnung zu vermieten war. Als ich zur Besichtigung gegangen bin, hat der Vermieter behauptet, die Wohnung sei schon weg. Als ich dann sechs Wochen später mitbekommen habe, dass die Wohnung immer noch leer stand, habe ich erneut mit Hilfe des Dülmener Kaplans Schmeing beim Vermieter angefragt. Ihm wurde dann ganz deutlich mitgeteilt, dass man nicht an Ausländer vermiete.

Da ich mich auch außerhalb der Firma für die Belange meiner Landsleute eingesetzt habe, wurde ich immer sofort kontaktiert, wenn es Probleme gab. Zum Beispiel wurden die türkischen Arbeiter wegen Lämbelästigung aus einem Dülmener Café ausgewiesen. Dies ist nach meiner Intervention sofort geklärt worden. Aber am Arbeitsplatz gab es keinerlei Reibungen zwischen Deutschen und Ausländern. Nur bei der Arbeit im Akkord gab es einige Streitereien.

Im Jahre 1969 hatte ich die Bekanntschaft mit Kaplan Schmeing gemacht. Er war jederzeit für die sozialen Belange der türkischen Gastarbeiter ansprechbar und war sehr hilfreich. Mit seiner Hilfe hat die Schulgemeinde in den Jahren 1970 bis 1972 eine achtköpfige Nachhilfegruppe, die aus Schülern des Gymnasiums bestand, organisiert, um den türkischen Schülern bei ihren Hausaufgaben zu helfen. Auch Jan Dirk Püttmann, der heutige Bürgermeister von Dülmen, gehörte zu der deutschen Nachhilfegruppe. An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal herzlich bei diesen acht Schülern sowie Kaplan Schmeing für die große Hilfe bedanken.

So sind die Jahre in Dülmen vergangen. Eigentlich hatten sich fast alle türkischen Gastarbeiter vorgenommen, nur ein paar Jahre in Dülmen zu verbringen. Aber genau das Gegenteil hat man dann zwangsläufig getan. Man blieb länger und hat auch noch die Kinder aus der Türkei zu sich geholt. In den Jahren 1970 bis 1975 haben alle türkischen Familien in den Werkswohnungen von Bendix am Dalweg gewohnt.

Die Kinder mussten in den Kindergarten. Damals war es sehr schwierig, einen Kindergartenplatz zu finden, da es nur sehr wenig freie Plätze gab. Die Kinder sind groß geworden und mussten in die Schule. Doch viele türkische Eltern hatten die Befürchtung, dass ihre Kinder in der Schule christlich erzogen werden. Dieses haben mir damals sehr viele Eltern berichtet. Daraufhin habe ich alle türkischen Eltern versammelt und ihnen klar gemacht, dass ihre Kinder während des christlichen Religionsunterrichtes die Klasse verlassen können, also weder am Religionsunterricht teilnehmen, noch die Kirche besuchen müssen. So hatte es mir der damalige Grundschullehrer Ludger Hillermann erzählt. Von der Schulbehörde in Münster haben wir auf Antrag einen Lehrer für die türkische Sprache bekommen, damit die Kinder auch die türkische Sprache erlernen.

Wohnungen am Dalweg

Wohnungen am Dalweg

In Dülmen war zu der Zeit eine sehr große Hilfsbereitschaft entstanden. So hat zum Beispiel der damalige Oberamtsrichter Heinz-Ludger Püttmann an hilfsbedürftige türkische Familien Mobilar und Öfen verteilt. Wir haben die bedürftigen Familien ausgesucht und am Wochenende die Hilfen verteilt.

Um ein noch besseres Zusammenleben zwischen den in Dülmen lebenden Türken und der deutschen Bevölkerung zu erreichen, hat man ein Fußballspiel veranstaltet. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Dr. Pickard war Torhüter des deutschen Teams. Die türkische Mannschaft hat dann 3:0 gewonnen.

Im September 1972 wurde Kaplan Schmeing nach Münster versetzt und ist leider kurze Zeit später verstorben. Die türkische Bevölkerung Dülmens kann Kaplan Schmeing nicht vergessen.

Bis zum Jahr 1980 hat man zu verschiedenen Zeiten das gemeinsame Fußballspiel weiter betrieben. Dann wurde vom 29. August bis zum 7. September die Dülmener Woche veranstaltet. Auch die türkische Bevölkerung in Dülmen hat sich daran beteiligt. Man hat einen Döner-Kebap-Stand sowie original türkische Folklore veranstaltet und vor dem Rathaus getanzt. Diese Veranstaltung hat allen viel Spaß gemacht.

Türkische Mannschaft beim Fußballspiel am 23.9.1972: vorn ganz rechts: Isset; stehend von links: 3. Yalcin Cinar, 4. Artin, 5. Mehmet (†), 6. Mehmet Gümüstekin, 7. Yilmaz, 8. Nuri. Schiedsrichter Heinz Ludger Püttmann. In Dülmen leben heute noch Artin und Gümüstekin, alle anderen sind in die Türkei zurückgekehrt oder verstorben.

Türkische Mannschaft beim Fußballspiel am 23. 9. 1972:
vorn ganz rechts: Isset; stehend von links: 3. Yalcin Cinar, 4. Artin, 5. Mehmet (†), 6. Mehmet Gümüstekin, 7. Yilmaz, 8. Nuri. Schiedsrichter Heinz Ludger Püttmann.
In Dülmen leben heute noch Artin und Gümüstekin, alle anderen sind in die Türkei zurückgekehrt oder verstorben.

Meldung der Dülmener Zeitung vom 25.9.1972

Meldung der Dülmener Zeitung vom 25. 9. 1972

Freundschaftsfest des Türkischen Jugend- und Arbeitervereins 1989

Freundschaftsfest des Türkischen Jugend- und Arbeitervereins 1989

Mittlerweile lebt nicht nur die erste und zweite Generation von türkischen Mitbürgern seit nunmehr 35 Jahren in Dülmen. Auch die nun folgende dritte Generation — Kinder der Kinder — lebt als türkisch stämmige Deutsche, da sie seit dem 1. Januar 2000 nach dem Geburtslandprinzip auch die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten können, im schönen Dülmen.

Meldung der Dülmener Zeitung vom 2.3.1996

Meldung der Dülmener Zeitung vom 2. 3. 1996

Leider sind von den türkischen Mitbürgern in Dülmen mittlerweile auch schon zehn Personen verstorben. Diese zehn waren alles Männer und wurden auf Wunsch ihrer Verwandten in die Türkei gebracht und dort beigesetzt. 15 wietere Familien haben sich zu verschiedenen Zeiten für immer von Dülmen verabschiedet und sind in die Türkei zurückgekehrt. Fast alle anderen, die Mitte der sechziger Jahre nach Dülmen gekommen sind, befinden sich im Rentenalter und haben sich zur Ruhe gesetzt. Sie verbringen ihren Ruhestand mal in der Türkei mal in Dülmen. Für viele ist Dülmen zu ihrer Heimat geworden, da die meiste Zeit doch hier verbracht wird. Es leben etwa 300 Türken in Dülmen. 20 von ihnen haben bereits die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und die meisten wollen dauerhaft in Dülmen bleiben. Man hat sich an allen städtischen Veranstaltungen beteiligt, so auch zum Beispiel 1986 an der 675-Jahrfeier der Stadt.

Eine außerordentlich unerfreuliche Sache habe ich leider persönlich erleben müssen. Ein Nachbarschaftsstreit in Dülmen, der doch ausländerfeindliche Wurzeln hatte. Hierüber hat damals auch die Dülmener Zeitung berichtet. So hatte mein Nachbar während meiner Urlaubszeit einfach in meinem Garten Strauchwerk abgeschnitten und versucht, seine unerlaubte Tat mit dem Argument zu rechtfertigen, dass er doch Ordnung schaffen müsse, die ich als Türke doch gar nicht kennen würde. Der Vermieter hat sich in diese Angelegenheit überhaupt nicht eingemischt und so wurde der Streit über die Dülmener Zeitung öffentlich gemacht. Dies geschah am 13. Oktober 1984. Sehr gefreut hat mich die Tatsache, dass sehr viele Dülmener Bürger über Leserbriefe ihre Solidarität mit mir gezeigt haben. Dadurch haben sie erheblich dazu beigetragen, dass kein Ausländerhass in Dülmen entstehen konnte.

Die türkische Bevölkerung in Dülmen hat keinerlei Problem damit. Nur zu Beginn war die Verständigung auf Deutsch etwas eingeschränkt. Aber heutzutage sind auch diese Verständigungsschwierigkeiten weitgehend behoben. Denn die Kinder sprechen einwandfrei Deutsch und können ihren Eltern übersetzen. Nur haben nun viele Kinder ein Identitätsproblem, so das sie überhaupt nicht wissen, zu welcher Kultur sie gehören, zur deutschen oder zur türkischen? Man ist nun bestrebt, durch die neue zeitlich beschränkte doppelte Staatsbürgerschaft für die in Deutschland geborenen Kinder diesem Problem etwas entgegenzutreten. Aber mit dem 21. Lebensjahr müssen sich die Kinder für einen Staat entscheiden und die andere Staatsbürgerschaft wieder abgeben. Dann wird man dieselben Probleme haben. Somit denke ich, dass die zeitlich befristete doppelte Staatsbürgerschaft nur ein „Aufschieben der Probleme“ ist.

Abschließend möchte ich, Mehmet Gümüstekin, der die Erlebnisse der türkischen Bevölkerung verfasst hat, noch anmerken, dass die türkischen Mitbürger in Dülmen längst einheimisch geworden und nicht mehr aus dem Stadtbild wegzudenken sind.

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