Dülmener Heimatblätter

Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.

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<< Heft 1, 2006

Ludger David

Das Sythener Werk der Wasag-Chemie AG

Die Gründung der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff AG (Wasag) erfolgte im Jahre 1891. Sie fiel in die Entwicklungsperiode der Bergwerkssprengstoffe, insbesondere der im Kohlenbergbau benötigten kohlenstaub- und wettersicheren Sprengstoffe. Das von der jungen Firma herausgebrachte Wittenberger Wetter-Dynamit war einer der ersten Sicherheitssprengstoffe, die den Anforderungen der kurz vorher ins Leben gerufenen bergbaulichen Versuchsstrecken Neunkirchen (Saar) und Gelsenkirchen (Ruhr) entsprach. Der im Kohlebergbau verwendete Sprengstoff durfte beim Schuss weder Schlagwetter noch Kohlenstaub zünden. Schnell verdrängte dieser Sprengstoff das bis dahin verwendete Schwarzpulver sowie die Gur- und Gelatine-Dynamite, die man als Ursache von Schlagwetterexplosionen erkannt hatte. Dieser von der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff AG entwickelte neue Sprengstoff bedeutete mehr Sicherheit für die unter Tage arbeitenden Menschen und galt lange Zeit als der beste Sprengstoff für den Kohlebergbau, dessen Sicherheitsgrenze gegenüber Schlagwetter und Kohlenstaub nach den damaligen Untersuchungsmethoden von keinem anderen übertroffen wurde. Weitere Erfindungen verbesserten die bisherigen Sprengstoffe und erhöhten gleichzeitig deren Sicherheit, so dass sich die Firma am Markt gut behaupten konnte.

Die Finanzierung erfolgte durch eine Gruppe von Bergbaubesitzern und Bergbauinteressenten. Sie wollten sich durch diese Firma sowohl günstige Bedingungen für den Verbrauch in ihren eigenen Zechen schaffen als sich auch im Bezug von Sprengstoffen unabhängig machen, denn bereits 1885 hatte die Nobelsche Dynamit AG alle wesentlichen Hersteller „moderner“ Sprengstoffe in Deutschland zu einer Deutschen Union zusammengeschlossen und schon ein Jahr später in den Verband des Nobel Trusts aufgenommen. Damit waren alle wesentlichen Sprengstoffhersteller in Deutschland unter einem Dach vereinigt.1 Die Sprengstoffproduktion wurde schon bald nach Gründung der Wasag in der Fabrik Reinsdorf bei Wittenberg (Bezirk Halle) und auch im Werk Sythen bei Haltern aufgenommen.2 Genauere Einzelheiten zum Aufbau des Werkes und seiner weiteren Entwicklung ist den Dülmener Heimatblättern von April und Mai 1930 zu entnehmen. Nach diesem Bericht kaufte die Wasag 1894 1.100 Morgen Heideboden in der Geisheide für die Anlage dieser Sprengstofffabrik. Am 25. Oktober 1895 erhielt die Gesellschaft die Baugenehmigung. Ab Anfang Juli 1897 führten ca. 300 Arbeitskräfte die Erd- und Maurerarbeiten durch, so dass die Anlage schon 1898 fertig gestellt wurde und bereits am 28. April 1898 die erste Patrone hergestellt werden konnte. Das Werk begann mit einer Belegschaft von 70 bis 80 Personen und steigerte diese schon bald auf 100 Arbeitskräfte.

Den hergestellten Sprengstoff brachten Pferdefuhrwerke bei jedem Wetter – bei Regen, Wind, Eis und Schnee – auf schweren, eigens dafür gebauten Wagen zum Lager Sinsen in der Haard. Hier wechselte man die Gespanne und belieferte von der Pferdestation Sinsen aus mit weiteren 22 Pferden die einzelnen Zechen des Ruhrgebietes.3 In der ersten Zeit brachte das Werk seinen Sprengstoff auch bis Herbesthal an der belgischen Grenze. Dann war das Gefährt mit den schweren 80-Zentner-Wagen insgesamt 14 Tage unterwegs. In so genannten Ausspannwirtschaften, die vorher vom Werk benachrichtigt wurden, kehrten die Gespannführer ein. Sie waren gern gesehene Gäste, erhielten sie doch vom Werk zu damaliger Zeit großzügig 120 Mark als Verzehrgeld mit auf den Weg. Die betreffenden Wirte erhielten für die Bewachung der Sprengstofffuhre 5 Mark pro Nacht. Das nicht benötigte restliche Geld lieferten die Fuhrleute nach ihrer Rückkehr wieder im Werk ab.4

Da anfänglich noch nicht genug Pferde für die notwendigen Transporte zur Verfügung standen, beauftragte man den Fuhrunternehmer Kaute aus Dülmen mit Transportfahrten insbesondere zwischen dem Bahnhof und dem Werk. Für die werkseigenen Pferde, deren Zahl schon bald auf 25 angestiegen war, baute man einen großen Stall. 1911 erhielt das Werk einen eigenen Gleisanschluss, so dass ein Teil der benötigten Materialien nun mit der Eisenbahn direkt bis ins Werk gefahren werden konnte. Deshalb verminderte man die Zahl der Pferde auf 12 bis 15.

Während des Ersten Weltkrieges diente die Sprengstoff-Fabrik unter anderem auch der Munitionsherstellung. Sie weitete ihre Anlagen gewaltig aus. Gleichzeitig wuchs die Belegschaft auf 2.500 bis 3.000 Mitarbeiter an, die dienstverpflichtet wurden. Mit der Eisenbahn trafen täglich 1.600 Arbeitskräfte hauptsächlich aus Recklinghausen ein, darunter zahlreiche junge Frauen. Ein weiterer Teil der Belegschaft war in Sythen in werksnahen Baracken untergebracht, wenn er nicht aus der näheren Umgebung kam und dort wohnte. In großräumigen Werkskantinen aßen jeden Tag ca. 2.000 Menschen zu Mittag. Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges war selbstverständlich die Kriegsproduktion beendet, so dass auch die Beschäftigtenzahl rasch wieder sank. Viele Produktionsgebäude verödeten bzw. mussten auf Anweisung einer interalliierten Kontrollkommission vernichtet oder unbrauchbar gemacht werden.

Als besonderer Zwischenfall wird die vorübergehende Besetzung der Fabrik durch Truppen der Roten Armee im März 1920 erwähnt. Zur Zeit der Besetzung des Ruhrgebietes durch die Franzosen war ein Pferdegespann auf dem Weg zur Zeche Auguste-Viktoria in Lünen, um dort Sprengstoff abzuliefern. Irrtümlich gerieten sie auf einen von den Franzosen besetzten Weg. Diese beschlagnahmten kurzerhand Pferde und Fuhrwerk und steckten die Fuhrleute ins Gefängnis. Alle Bemühungen zur Freilassung waren zunächst vergebens. Man stellte sie vor ein Kriegsgericht, das sie jedoch freisprach. Erst nach neun langen Wochen kehrten sie zu ihren Familien zurück. Im Zuge der fortschreitenden Rationalisierung ersetzte die Wasag im Jahre 1923 ihre Pferdegespanne durch sechs Lkws, die fortan den Sprengstoff direkt zu den Zechen des Ruhrgebietes beförderten. Damit verlor die Verteilungsstelle (Zwischenlager) Sinsen ihre Bedeutung und wurde stillgelegt.5

Derselbe Verfasser berichtet auch über die Unglückschronik des Werkes von den Anfängen bis zum Jahr 1930. Jeweils datumsgenau listet er die schweren Unglücke und Explosionen auf, bei denen neben größeren Sachschäden wiederholt auch Mitarbeiter des Werkes zu Tode kamen.6 Eine weitere Auflistung der „Explosionsunglücke im Werk Sythen“ von den Anfängen bis 1975 berichtet von 23 Unglücksfällen, bei denen insgesamt über 50 Tote zu beklagen waren. Allein eine Explosion im Jahr 1917 riss 14 Menschen in den Tod. Neben wenigen Blitzeinschlägen blieb die Ursache durchweg unbekannt und konnte bei den schweren Zerstörungen nie ermittelt werden.7

Als der Erste Weltkrieg zu Ende ging, lief die Produktion auf vollen Touren. Mit dem Ende des Krieges wurde die Produktion der Rüstungsgüter sofort gestoppt. Die Wasag wandte sich neben der weiteren Herstellung von Bergbau- und Gesteinssprengstoffen zwei neuen Betätigungsfeldern in weiteren Werken zu, die zum Teil zugekauft wurden: der Kunstdüngerproduktion und der Kunststoffherstellung. In den ersten Jahren nach Kriegsende ging es langsam aufwärts, wie der erwirtschaftete Gewinn erkennen lässt. Mit den deutsch-französischen Auseinandersetzungen während des Ruhrkampfes stellten die Zechen die Kohleförderung im Ruhrgebiet fast ein, so dass das Werk Sythen als Zulieferer kurzfristig zum Erliegen kam.

In den Folgejahren machte die anhaltende Inflation in Deutschland ein vernünftiges Wirtschaften und eine korrekte Rechnungslegung fast unmöglich. Deshalb erklärte der Vorstand zum Jahresabschluss 1923, dass die Zahlen der Papiermarkbilanz „keine klare Übersicht über die Lage der Gesellschaft“ mehr gestatteten. Die Bilanzsumme war inzwischen auf die astronomische Summe von l4,2 Quadrillionen = 14,2 × 1024 = 14.200.000.000.000.000.000.000.000 Mark angewachsen.8 Erst die Währungsreform des Spätherbstes brachte allmählich Besserung. Auf die weiteren Beteiligungen und verzweigten Verflechtungen soll hier nicht näher eingegangen werden.

Im Werk Sythen stand bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges die Friedensproduktion, die Herstellung von Bergbau- und Gesteinssprengstoffen, im Vordergrund. Wie andere Unternehmen wurde auch das Werk Sythen während des Zweiten Weltkrieges neben seiner eigentlichen Aufgabe wieder zur Rüstungsproduktion herangezogen. Diese Entwicklung spiegelt sich sowohl in der Belegschaftsstärke als auch in der Produktionsmenge wieder. Betrug die Belegschaft 1924/25 knapp 400 Personen und sank in den Jahren 1931/32 bis auf 130 Mitarbeiter, so stieg die Zahl der Arbeitskräfte seit 1933 wieder an, erreichte 1939 etwa 350 Personen, erhöhte sich 1940 auf 800, erreichte 1941 fast 900 und blieb dann bis Kriegsende zwischen 800 und 900 stehen.

Die Produktion, die 1924 bis 1928 jährlich über 3 Millionen kg betragen hatte und bis 1932/33 auf 1,4 Millionen kg gesunken war, erreichte 1934 wieder 2 Millionen kg, verdoppelte sich bis 1938 auf 4 Millionen kg, 1939 auf 5 Millionen kg und erreichte 1943 mit 7,9 Millioen kg den höchsten Stand.9

Im Verlaufe des Krieges und insbesondere gegen Ende des Zweiten Weltkrieges flogen die alliierten Bomberverbände auch systematische Angriffe gegen das Werk Sythen. So berichtet die Werksleitung der Hauptverwaltung in Berlin im Dezember 1945 von drei schweren Luftangriffen am 11., 12. und 20. März 1945, bei denen je 500 Bomben und am 20. März 1945 zusätzlich 10.000 Brandbomben über den Werksanlagen abgeworfen wurden. Es waren zwei Tote und ein Schwerverwundeter zu beklagen waren und es wurde ein Gesamtschaden von etwa 3 Millionen Reichsmark angerichtet, obwohl ein großer Teil der Bomben in dem Heidegelände südlich des Werkes niedergegangen war. Des Weiteren gibt es einen detaillierten Bericht über die Schäden und den Zustand der einzelnen Anlagen und Produktionsstätten.10 Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges musste das Werk Sythen seine Produktion kurzfristig einstellen und unterstand wie alle in der englischen und der amerikanischen Besatzungszone liegenden Werke der Wasag-Chemie zunächst der Kontrolle seiner Besatzungsmacht. Doch schon am 22. Juni 1945 gab das britische Hauptquartier die Anweisung, das Werk Sythen für die Produktion von Bergbausprengstoffen in Gang zu setzen, da diese Sprengstoffe dringend für den Ruhrbergbau benötigt wurden. Im August 1945 erhielt das Werk für die Beschaffung von Rohstoffen die höchste Dringlichkeitsstufe und musste bevorzugt beliefert werden. Noch im September konnten die Anlagen anlaufen und im Oktober stellte das Werk wieder 37 t Sprengstoff her. 1946 stieg die Produktion wieder auf 2.000 t, die Belegschaft erreichte mit 267 wieder den Stand von 1938, wobei jedoch ein beträchtlicher Teil mit Aufräumungs- und Instandsetzungsarbeiten beschäftigt war. Der große Bedarf an Kohle sicherte dem Werk in den ersten Nachkriegsjahren einen schnellen Wiederaufstieg. Die Produktion stieg bis 1954 auf über 8.000 t, die infolge erheblicher Rationalisierungsfortschritte von nur etwa 350 Mitarbeitern produziert wurden.11 Mit der Stilllegung von Zechen infolge der Bergbaukrise Ende der 1950er/Anfang der 1960er Jahre ging auch der Bedarf an Bergbausprengstoffen zurück. Die Belegschaft ist sowohl durch die geringere Nachfrage als auch durch Rationalisierungsmaßnahmen Jahr für Jahr zurückgegangen und inzwischen auf deutlich unter 100 Mitarbeiter gesunken.

Bericht über erlittene Verluste und Schäden des Werkes Sythen nach schweren Angriffen im März 1945
Bericht über erlittene Verluste und Schäden des Werkes Sythen nach schweren Angriffen im März 1945

Aus den Anfängen dieses Werkes liegt eine „Arbeits=Ordnung“ für die Fabrik Haltern aus dem Jahre 1898 vor. Herausgeber dieser unter dem 30. März 1898 in Haltern herausgegebenen Arbeitsordnung ist die Betriebsleitung der Wasag. Ihr Druck erfolgte bei N. Hein in Haltern i.W.12 Da das Werk Sythen im April 1898 seine Produktion aufnahm, ist diese Arbeitsordnung höchstwahrscheinlich die erste, die von der Werksleitung erstellt wurde. In der kurzen Einleitung wird formuliert: „Unsere Arbeits-Ordnung ist im Einverständnis mit unseren Arbeitern aufgestellt und vertritt die Stelle eines zwischen uns und unseren Arbeitern abgeschlossenen Arbeitsvertrages. Dieselbe tritt 14 Tage nach Erlaß in Kraft. Jeder Arbeiter, der in Dienst eines unserer Etablissements tritt, unterwirft sich nachstehenden Bedingungen.“13 Sicher ist das darin formulierte „Einverständnis mit unseren Arbeitern“ so zu verstehen, dass die Arbeiter die Bedingungen mit der Aufnahme des Arbeitsverhältnisses so akzeptieren mussten, wie sie formuliert waren.

Arbeitsordnung

Aus dem Inhalt der Arbeitsordnung wie auch aus einzelnen Quellen der Jubiläumsausgabe anlässlich des 75-jährigen Bestehens ist zu folgern, dass man zu dieser Zeit offensichtlich zwischen der Gruppe der Arbeiter und der Gruppe der „Beamten“ (=Vorgesetzte/Angestellte) in der Arbeitsordnung unterschied. Darüber hinaus wird deutlich, dass manche Begriffe (Etablissement, Comptoir) heute nicht mehr im früheren Sinne benutzt werden und auch die Rechtschreibung mancher Wörter (Thor, Thätlichkeit, Ueberstunden, hülfsbedürftig, behuf) sich inzwischen geändert hat.

Die Arbeitsordnung umfasst insgesamt 27 Punkte, die durchgehend von 1 bis 26 nummeriert sind, und Artikel 28. Artikel 27 ist aus unerfindlichen Gründen nicht vorhanden. Sie lauten wie folgt:

  1. Jeder Arbeiter hat zwecks Annahme seine Legitimationspapiere auszuhändigen. Beim Austritt werden dieselben zurückgegeben. Bei der Annahme hat jeder Arbeiter durch Namensunterschrift in einer im Comptoir ausliegenden Liste anzuerkennen, daß er die nachstehenden Bestimmungen und die in einzelnen Räumen ausgehangenen Spezialordnungen in allen Stücken innezuhalten sich verpflichtet. Die Aufhebung der Arbeitsverhältnisse kann von beiden Seiten nach vorhergegangener 14tägiger Aufkündigung geschehen.
  2. Die Arbeitstage sind alle Werktage der Woche. Die Dauer der Arbeit beträgt 10 Stunden, im Winter von 7 Uhr früh bis 7 Uhr Abends; im Sommer von 6 Uhr früh bis 6 Uhr Abends. Arbeitspausen sind von 8½ - 9 Uhr Morgens, von 12 – 1 Uhr Mittags, von 3½ – 4 Uhr Nachmittags. Ueberstunden, Nacht- und Sonntagsarbeiten bestimmt die Betriebsleitung, und führt in Betreff des letzteren das gesetzliche Register.
  3. Während der Arbeit darf Niemand ohne Erlaubnis seines Vorgesetzten das Etablissement verlassen. Das Signal zum Beginn, zum Unterbrechen oder Beenden der Schicht wird durch die Dampfpfeife gegeben.
  4. Für die Nitroglycerin= bzw. Sprengöl-Anlagen gilt es der Eigenartigkeit dieser Betriebe entsprechend als Regel, dass die Arbeit Morgens mit Sonnenaufgang beginnt und nach Aufarbeitung des Tagesquantums beendet wird, worauf den betreffenden Arbeitern gestattet ist, sich aus dem Etablissement zu entfernen.
  5. Jeder Arbeiter ist verpflichtet, zur richtigen Zeit zur Arbeit zu kommen; wer später kommt, dem wird die angefangene Stunde nicht berechnet. Wer 15 Minuten nach Beginn der Arbeit kommt, wird vor Ablauf der nächsten Arbeitspause nicht zur Arbeit zugelassen. Das Wegbleiben ohne genügende Entschuldigung wird bestraft.
  6. Das Thor des Etablissements wird geöffnet:

    1. 20 Minuten vor und (bis) 20 Minuten nach Beginn der Arbeit zum Eintreten der Arbeiter.
    2. Während der Mittagszeit.
    3. Nach Ende der Arbeit zum Austreten der Arbeiter bis 20 Minuten nach Schluß der Arbeit.

    Wer zu einer anderen Zeit ohne genügenden Grund das Etablissement verlässt, kann vom Portier einer Visitation unterworfen werden. Eine solche Visitation ist für sämtliche Arbeiter bei Beginn und bei Schluß der Arbeit zulässig und steht es der Betriebsleitung frei, solche täglich vornehmen zu lassen.

  7. Der Eintritt in die Fabrik ist nur durch das dafür bestimmte Thor gestattet. Angehörigen der Arbeiter ist der Zutritt zu den Betriebsräumen strengstens verboten. Fremde, welche ohne Begleitung der Beamten in der Fabrik angetroffen werden, sind auf das Comptoir zu führen.
  8. Trunkenheit im Dienst, frecher Ungehorsam gegen Vorgesetzte, grobe Ausschreitungen gegen Vorsicht, Ordnung und Sitte, Tabakrauchen innerhalb des eingefriedigten Fabrik-Grundstücks (und) der Betriebsräume ziehen sofortige Entlassung nach sich. Schnaps jeder Art, sowie Pfeifen, Zigarren, Zündrequisiten dürfen nicht mit zur Fabrik gebracht werden.
  9. Für Ordnung und Sauberkeit in den einzelnen Räumen sind die darin arbeitenden Personen verantwortlich. Mängel an Maschinen, Apparaten etc., sowie sonstige Unregelmäßigkeiten im Betriebe sind ohne Verzug dem nächsten Vorgesetzten zu melden. Die Thüren und Fenster sind, wenn nicht anderweitige Verordnungen erfolgen, stets geschlossen zu halten. Das Nähere besagen die Spezialordnungen.
  10. Unvorsichtiges Umgehen mit Feuer oder Licht zieht sofortige Entlassung nach sich.
  11. Kein Sprengstoff-Arbeiter darf ohne Begleitung eines Meisters oder ohne besonderen Auftrag seines Vorgesetzten einen anderen Raum als denjenigen, in welchem er beschäftigt ist, betreten, bei Strafe sofortiger Entlassung.
  12. Zum Einnehmen der verschiedenen Mahlzeiten sind besondere Speiseräume angewiesen und können nur hier Speisen in Empfang genommen, sowie die leeren Gefäße hier wieder abgeliefert werden. Für die Sprengstoffarbeiter ist ein Umkleideraum vorgesehen, in welchem sich auch die von der Gesellschaft gelieferten Arbeitsanzüge befinden. Ebenso dienen ein Waschraum und zwei Badezimmer allen Arbeitern zur jederzeitigen Benutzung. In all‘ den genannten Räumen hat stets größte Sauberkeit und Ordnung zu herrschen; auch sind die darin zur Verfügung gestellten Kleidungsstücke und Geräte mit Sorgfalt zu behandeln und sauber zu halten. Kaffeewasser wird im Speisesaal verabfolgt und ist das Beschaffen von heißem Wasser durch Einsetzen von Gefäßen in die Feuerung durchaus untersagt.
  13. An Sonn= und Feiertagen wird gearbeitet in Notfällen behufs Bewachung, Reinigung, Instandhaltung der Betriebsanlagen, Wiederaufnahme des vollen werktäglichen Betriebes, Verhütung des Verderbens von Materialien oder des Misslingens von Arbeits=Erzeugnissen, sowie Beaufsichtigung vorstehender Arbeiten.
  14. Jeder Arbeiter ist auf das Strengste angewiesen, das ihm übergebene Werkzeug in gutem Zustande wieder abzuliefern und ist für die etwaige Beschädigung daran verantwortlich. Diejenigen Werkzeuge, welche nicht für jeden einzelnen Arbeiter angeschafft sind, werden dem Magazinverwalter in Verschluß und Verwahr gegeben, bei welchem sie der Arbeiter bei Bedarf abholen und nach Gebrauch wieder unverzüglich abliefern muß.

    Mit Schmieröl getränkte Putzlappen oder Putzwolle sind außerhalb der Gebäude in besonders aufgestellte Blechkisten, getrennt von den ungebrauchten unterzubringen.

  15. Finden sich an dem dem Arbeiter überlieferten Material oder Werkzeuge Fehler, so hat derselbe dies seinem Vorgesetzten sofort anzuzeigen. Zum Material= oder Werkzeug=Empfang hat der Arbeiter von seinem Meister einen Bon zu verlangen.
  16. Jeder Arbeiter, welcher sich einer Untreue oder eines Diebstahls schuldig macht, dazu Beihülfe leistet, oder, welcher einen Diebstahl, von dem er Kenntnis bekommt, nicht sofort seinem Vorgesetzten anzeigt, wird sofort entlassen und der Behörde zur Bestrafung angezeigt. Sprengstoff=Diebstähle ziehen sofortige Verhaftung nach sich.
  17. Jede im Dienst erhaltene Verletzung, insbesondere auch Bruchschäden sind sogleich unter Angabe der Zeugen dem nächsten Vorgesetzten zu melden. Uebelstände, durch welche Unglücksfälle bzw. Nachteile für die Gesellschaft herbeigeführt werden können, sind sofort dem nächsten Vorgesetzten zu melden.
  18. Für sämtliche Betriebs-Abteilungen sind besondere Spezial=Ordnungen erlassen, die sich lediglich auf die technische Eigentümlichkeit des Betriebes beziehen und neben der Arbeitsordnung aufgehängt sind; jeder Arbeiter ist verpflichtet, die für seine Abteilungen gültigen Bestimmungen genau zu kennen und sich strikte darnach zu richten. Ebenso sind alle anderen Verordnungen, soweit sie durch öffentlichen Aushang zur Kenntnis der Arbeiter gebracht werden, genau innezuhalten.
  19. Jedwedes unbefugtes Hantieren an Maschinen, Apparaten, Antriebs=Vorrichtungen, Transmissionen, Leitungen, Kondenstöpfen, Hähnen, Ventilen, Manometern, elektrischen Beleuchtungen und Melde=Apparaten etc. ist mit Rücksicht auf die dadurch entstehenden Betriebsstörungen strengstens verboten.
  20. Das Betreten des Maschinen= und Kesselhauses ist jedem Arbeiter, sofern nicht besonderer Auftrag vorliegt, streng untersagt, desgleichen der Aufenthalt im Bereiche der Mörser=Schießstrecke.
  21. Die Auslöhnung findet am 5., 15. und 25. eines jeden Monats für die jedesmaligen Dekaden vom 1. - 10., 11. - 20. und 21. - 1. statt und zwar unter Abzug der Beiträge für die Kranken=, Invaliden= und Altersversicherungskasse. Reklamationen gegen die Höhe des Verdienstes und der ausgezahlten Gelder müssen sofort erfolgen. Lohnquittungen werden behufs Prüfung vorher verteilt.
  22. Vorschusszahlungen werden nicht geleistet.
  23. Für Uebertretung der in dieser Arbeits=Ordnung enthaltenen Vorschriften kann die Betriebsleitung, insofern nicht sofortige Entlassung eintritt, nach Maßgabe des Vergehens Geldstrafe bis zum halben Betrage des durchschnittlichen täglichen Arbeitsverdienstes verhängen; jedoch können Thätlichkeiten gegen Mitarbeiter, erhebliche Verstöße gegen die gute Sitte, sowie gegen die zur Aufrechterhaltung der Ordnung des Betriebes oder zur Durchführung der Gewerbeordnung erlassenen Vorschriften mit Geldstrafen bis zum vollen Betrage des durchschnittlichen Tages=Arbeitsverdienstes belegt werden, wenn nicht vorstehenden Bestimmungen gemäß härtere Strafe verwirkt ist. Der Betrag ist nach Schluß der nächsten Löhnung an die Fabrikskasse zu leisten, wird von dieser verwaltet und kann zum Besten hülfsbedürftiger erkrankter Arbeiter der Fabrik verwendet werden.
  24. Die Strafen werden vom Betriebsleiter festgesetzt, ihre Höhe dem Arbeiter sofort mitgeteilt und mit ihrer Begründung nach Vorschrift des § 134c Abs. 3 in ein Strafkassenbuch eingetragen.
  25. Für die gesamte Arbeiterschaft ist die Betriebsleitung die zuständige Fabrikbehörde.
  26. Die Arbeits=Ordnung wird in sämtlichen Betriebsräumen, desgleichen im Arbeiter=Speisesaal ausgehangen und jedem Arbeiter bei seinem Eintritt in die Beschäftigung ausgehändigt, um ihm Gelegenheit zu geben, sich mit den einzelnen Bestimmungen vollkommen vertraut zu machen.
  27. Beim Abgange eines Arbeiters ist das eingehändigte Exemplar der Arbeitsordnung in gutem Zustande wieder zurückzugeben, andernfalls dafür 10 Pfg. abgehalten werden.

    Haltern, den 30. März 1898.
    Westfälisch=Anhaltische Sprengstoff=Akt.=Ges.
    Die Betriebsleitung.

Im weiteren Verlauf sollen nicht alle Artikel einzeln kommentiert werden. Vielmehr möchte ich vor allem die beiden Aspekte Arbeitszeit und Urlaub näher betrachten. Betrug die durchschnittliche Wochenarbeitszeit im Deutschen Reich 1870 kaum vorstellbare 82 Stunden, so sank sie 1873 im Buchdruckergewerbe auf 60 Stunden und wurde offensichtlich bald danach in anderen Branchen übernommen.14 Diese 60-Stunden-Woche war auch in die Arbeitsordnung der Wasag eingearbeitet.

Selbst die wöchentliche Arbeitszeit von 60 Stunden – verteilt auf sechs Wochenarbeitstage – ist für uns heute kaum noch vorstellbar. Inzwischen ist die Wochenarbeitszeit – meistens bei vollen Lohnausgleich – über 48, 45, 42, 40, 38½, 37½, 37, 36 auf 35 Stunden im Jahre 1995 in der Metallindustrie gesunken, und zahlreiche Branchen haben nachgezogen. Begründet wurde diese Verminderung neben anderen Argumenten auch mit der Verdichtung der Arbeit und der größeren Belastung der Arbeitenden. Inzwischen ist seit einigen Jahren – teilweise gegen den harten Widerstand der Gewerkschaften und der Arbeitnehmer – wieder ein Trend zu längeren Arbeitszeiten zu erkennen. Vor diesem Hintergrund ist es gut und vielleicht auch interessant, einmal zurück zu schauen und sich der Arbeitsbedingungen vor gut einhundert Jahren zu erinnern.

In der vorgestellten Arbeitsordnung von 1898 war festgeschrieben, dass alle Werktage der Woche auch Arbeitstage waren. Die tägliche Netto-Arbeitszeit je Tag betrug 10 Stunden. Sie wurde unterbrochen durch Arbeitspausen von 8.30 Uhr bis 9.00 Uhr, von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr und von 15.30 Uhr bis 16.00 Uhr. Während der beiden halbstündigen Pausen durfte das Werksgelände nicht verlassen werden. Zur einstündigen Mittagspause war das Werkstor zum Verlassen des Werkes geöffnet. Die Arbeitszeit begann im Sommer um 6.00 Uhr und endete um 18.00 Uhr, im Winter begann sie um 7.00 Uhr und endete um 19.00 Uhr. Meister Hannappel, der dem Werk seit seinen Anfängen 50 Jahre diente, bestätigt in etwa diese Arbeitszeiten. Er wird wie folgt zitiert: „Die Leute waren damals den ganzen Tag unterwegs. Ihre zum Teil langen Anmarschwege, die sie vorwiegend zu Fuß zurücklegen mussten, nahmen erhebliche Zeit in Anspruch, so daß sie am Abend rechtschaffen müde waren und kaum Zeit zur häuslichen Betätigung fanden. Heute ist ein derart langer Arbeitstag unvorstellbar.“15 Der Besitz eines Fahrrades, der die Anmarschzeit hätte verringern können, war zu dieser Zeit noch sehr selten. An einen Feierabend nach unserem heutigen Verständnis war bei einer täglich zwölfstündigen Präsenzpflicht im Werk nicht zu denken. Eine ältere, aus Dülmen gebürtige Dame kann sich erinnern, dass ein bei der Sprengstoff-Fabrik beschäftigter Nachbar noch in den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg morgens in aller Herrgottsfrühe zu Fuß in Holzschuhen zur Arbeit gelaufen sei und dass sie von dem Klappern der Holzschuhe auf der Straße häufig aufgewacht sei. Dieser Nachbar habe selbstverständlich den nächsten Weg durch die Feldmark genommen, um nicht Umwege gehen zu müssen. Von einem früheren, bereits lange verstorbenen Beschäftigten des Werkes weiß ich, dass selbst aus den Dülmener Bauerschaften Arbeitnehmer zu Fuß zur Sprengstoff-Fabrik gingen. Bedenkt man, dass die Beschäftigten aus den umliegenden Orten Sythen, Lavesum, Haltern, Hausdülmen und Dülmen kamen und ganz überwiegend zu Fuß zum Werk gingen, so muss man wohl noch täglich eine, zwei oder gar drei Stunden Fußweg zu den zwölf Stunden Anwesenheitspflicht hinzurechnen.

Fabrikeingang des Werkes Sythen
Fabrikeingang des Werkes Sythen

Abweichungen davon gab es nur für die in den Nitroglycerin- bzw. Sprengöl-Anlagen Beschäftigten. Ihre Arbeit begann jeweils morgens mit Sonnenaufgang und durfte nach „Aufarbeitung des Tagesquantums“ beendet werden, worauf den betreffenden Arbeitnehmern gestattet war, sich aus dem „Etablissement“ zu entfernen.

In Notfällen, d.h. bei Bedarf, musste zusätzlich auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden „behufs Bewachung, Reinigung, Instandhaltung der Betriebsanlagen, Wiederaufnahmen des vollen werktäglichen Betriebes, Verhütung des Verderbens von Materialien oder des Misslingens von Arbeits-Erzeugnissen, sowie Beaufsichtigung vorstehender Arbeiten.“

Versäumnisse oder Zuwiderhandlungen gegen die Anweisungen oder Verbote der Arbeitsordnung hatten Sanktionen oder Strafen zur Folge, die teilweise aus den besonderen Sicherheitsgründen und der Gefährlichkeit der Produkte zu erklären sind.

Hinsichtlich einer generellen Verkürzung der Arbeitszeit noch oberhalb der 60-Stunden-Woche warnte Kaiser Wilhelm II. im Jahre 1890, dass „eine Beschränkung der Arbeitszeit auch die Gefahr der Förderung des Müßiggangs“ heraufbeschwöre. Die Arbeiter sollten nicht eine „alkoholistische Geselligkeit“ suchen, sondern sich in der frischen Natur und in der eigenen Häuslichkeit erholen. Auch sollte diese freie Zeit nicht mit politischen Aktivitäten angefüllt werden, sondern für Geselligkeit, Erholung und Bildung genutzt werden.16

Da in der genannten Arbeitsordnung für das Werk Haltern (Sythen) weder bezahlte noch unbezahlte Urlaubstage erwähnt werden, ist davon auszugehen, dass es 1898 bei der Wasag noch keinen Anspruch auf Erholungsurlaub gab. So ist im DGB-Presse/Informationsdienst zu lesen, dass auch im Jahr 1900 Urlaub für Arbeiter noch eine Ausnahmeerscheinung gewesen sei. Wenn Urlaub gewährt worden sei, so sei er in der Regel unbezahlt gewesen. Eine erste tarifvertragliche Urlaubsfestsetzung sei im Tarifvertrag für Ringbrauereien in Stuttgart vom 1. April 1903 vereinbart worden. Die Wartezeit bis zur Erlangung eines erstmaligen Anspruches auf Urlaub habe aber auch in den Tarifverträgen von 1910 bzw. 1911 zwischen zwei und sechs Jahren betragen. Wenn auch diese Aussagen sich ausschließlich auf das Brauereigewerbe beziehen, so darf man davon ausgehen, dass andere Berufssparten hinsichtlich des Urlaubsanspruches der Arbeitnehmerschaft bald nachgezogen haben. Der Urlaubsanspruch in Deutschland wurde erst nach 1945 gesetzlich geregelt.17 So ist in der Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946 im Artikel 34 zum Mindesturlaub festgeschrieben: „Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf einen bezahlten Urlaub von mindestens zwölf Arbeitstagen (bei einer 6-Tage-Woche) im Jahr. Näheres bestimmt das Gesetz.“18

Betrachtet man die Entwicklung dieses Werkes im Verlaufe des inzwischen rund hundertjährigen Bestehens, so erkennt man seine durchaus nicht gleichmäßige Entwicklung. Sie war bestimmt von neuen Erfindungen, gesteigerter oder sinkender Nachfrage seiner Kunden, Produktivitätssteigerungen, vom Kriegsgeschehen zweier Weltkriege, von Zerstörung und Wiederaufbau sowie dem Wegbrechen ganzer Absatzmärkte (Bergbau) und ist auch heute noch nicht abgeschlossen.

1. Wolfram Fischer, WASAG. Die Geschichte eines Unternehmens, hg. von WASAG-CHEMIE AG Essen, Berlin 1966, S. 16.

2. Vgl. Broschüre „Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff A.-G., Chemische Fabriken, Berlin W 9“, [Berlin 1925].

3. Fischer, wie Anm. 1, S. 46.

4. Ebd., S. 46.

5. Vgl. Die Westfälisch-Anhaltische Sprengstoff-Fabrik in Sythen. Ein Beitrag zur Heimatgeschichte, Teil 1, in: [Dülmener] Heimatblätter, Heft 4, Jg. 6, 1930, S. 40f.

6. Ebd., Teil 2, Heft 5, Jg. 6, 1930, S. 56f.

7. Auflistung „Explosionsunglücke im Werk Sythen“ von 1899-1975, von Heinz Siekhaus, langjähriger Betriebsassistent und insgesamt über 49 Jahre Mitarbeiter der Wasag.

8. Fischer, wie Anm. 1, S. 81.

9. Ebd., S. 103.

10. Ebd., S. 173.

11. Ebd., S. 181.

12. Arbeitsordnung der Westfälisch-Anhaltischen Sprengstoff =Akt.=Ges., Fabrik Haltern, vom 30. März 1898, hg. von der Betriebsleitung, Haltern i.W. 1898.

13. Arbeitsordnung, wie Anm. 12, S. 3.

14. www.dgb.de/themen/tarifpolitik/wo_arbeitszeit?, Stand Juli 2003, R. Dombre.

15. Fischer, wie Anm. 1, S. 44.

16. MDR.DE/12. Dezember 2005: www.mdr.de/geschichte/themen/wirtschaft/3975.html.

17. www.dgb.de/presse/infodienst/iddb/presemeldung-single?pm…15. 07. 2004:ID 007.

18. www.hessenrecht.hessen.de/gesetze/10_verfassung/10-1-verfass/paragraphen/para 34.htm.

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