Dülmener Heimatblätter

Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.

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<< Heft 2, 2000

Rudolf Hermanns

Ausgrabungen auf dem Gelände des Kriegsgefangenenlagers aus dem I. Weltkrieg

Ein Grabungsbericht der Johann-Gutenberg-Schule

Vorbemerkung

Durch die Gebietsreform gehört das Gelände des „Dülmener Lagers“ zum Kreis Recklinghausen. Die Geschichte der Region lässt sich jedoch nicht im Nachhinein teilen oder verlagern. Viele der geschichtlichen Spuren führen von Dülmen in dieses Lager und wieder zurück. Es ist ein Teil der Dülmener und der Sythener Lokalgeschichte.

Da bereits dreiviertel des Geländes von den Quarzwerken entsandet wurde, schien eine archäologische Untersuchung eine letzte Möglichkeit, die Zeitgeschichte zu erhellen und wichtige Hinweise zur Ortsgeschichte zu erhalten, bevor die Grundfläche des ehemaligen Lagers völlig verschwunden sein wird.

Als ich in der Dankesrede anlässlich der Überreichung der Kulturplakette 1999 äußerte, die nächsten archäologischen Aktivitäten würden sich auf das ehemalige Lager des Ersten Weltkrieges im heutigen Sythener Gebiet richten, ahnte ich noch nicht, mit welchen Schwierigkeiten und organisatorischen Problemen ich mich auseinanderzusetzen hätte.

Archäologische Grabungen in unserer Region unterliegen grundsätzlich der Genehmigung durch das Westfälische Museum für Archäologie in Münster. Nachdem wir bereits im März 1999 eine erfolgversprechende Geländesondierung unternommen hatten, konnte das Westfälische Museum für den Gedanken einer einwöchigen Grabung gewonnen werden. Das wichtigste Argument war damals die drohende Entsandung des Geländes, die alle Spuren beseitigen würde. Als hilfreich erwiesen sich die guten Beziehungen zu den Fachreferaten, die durch die Grabung am Dernekamp (vier Jahre Ausgrabung einer mittelalterlichen Hofstelle) entstanden waren. Als weiteres Argument konnte gelten, dass ich mit meiner „Wahlpflichtgruppe Archäologie“ den von „Personal-Not“ geplagten Archäologen ein brauchbares Grabungsteam anbieten konnte.

Die Quarzwerke, Haltern, hatten mir freundlicherweise eine schriftliche Grabungserlaubnis erteilt. Doch eine Woche vor Grabungsbeginn verlangte der leitende Archäologe Dr. Recker zu meiner Überraschung Genehmigungen des Bergamtes und des Wasseramtes in Recklinghausen. Dazu sollte noch eine Unbedenklichkeitserklärung der unteren Landschaftsschutzbehörde kommen! Es gelang schließlich, die geforderten Genehmigungen innerhalb weniger Tage zu erhalten — die Norm liegt etwa bei vier Wochen.

Die Auflagen der Landschaftsschutzbehörde waren jedoch enorm. Sie verlangten u.a., dass ein Verantwortlicher auf dem Gelände telefonisch erreichbar sein musste. Karten, Skizzen, Fotos und ein schriftlicher Bericht waren einzureichen. Die Fläche musste nach der Ausgrabung wieder sorgfältig rekultiviert werden. Künstliches Licht war zu vermeiden. Nichtbeachtung dieser Punkte (auf 5 Seiten DIN-A 4) hätte empfindliche Geldstrafen nach sich gezogen. Angesichts der zu erwartenden Entsandung des Geländes hatten diese strengen Auflagen einen etwas absurden Aspekt. Für die Schüler blieb das völlig unsinnig.

Die Fachreferate des Westfälischen Museums für Archäologie hatten bei einer Geländebesichtigung erklärt, das gesamte Areal müsse vorher vermessen werden, um Messpunkte für die Grabung zu erhalten. Die Einmessung mit der Kennzeichnung der Höhenmesspunkte sei für eine wissenschaftliche Ausgrabung unerlässlich. Diese nächste „Hürde“ konnte mit Hilfe des Vermessungsbüros Briewig genommen werden. Herr Dipl.Ing. Briewig markierte selbst mit einigen unserer Schüler die Messpunkte im Gelände, welche dann auf die alte und neue Karte übertragen und übereinanderkopiert wurden. So erhielten wir nach längeren Messungen und Berechnungen eine Vorstellung, wo Straßen verlaufen waren oder Gebäude gestanden haben konnten.

Neben dieser wichtigen Vermessung gab es auch einfache Probleme, die gelöst werden mussten. Der Transport des Grabungsteams erfolgte täglich durch Kleinbusse; das Technische Hilfswerk, Dülmen, stellte uns kostenlos ein Zelt zur Verfügung. Auch eine Miet-Toilette musste aufgestellt werden.

Das Mittagessen wurde für das Grabungsteam in der Schule von einer Hauswirtschaftsgruppe gekocht und mit dem Auto zum Ausgrabungsgelände gebracht. Eine kleine „Infrastruktur“ war so entstanden. Schließlich erfolgte am Tage zuvor die Kennzeichnung des Grabungsgeländes durch weiß-rotes Absperrband — mitten im Wald. Somit war eine weitere Forderung der Landschaftsschutzbehörde erfüllt.

Zur Geschichte des Gefangenenlagers von 1914 - 21 / Dülmener Lager

In der Sythener Mark, zwischen Hausdülmen und Sythen, direkt am heutigen Silbersee, rechts der L 511, lag während des Ersten Weltkrieges das Kriegsgefangenen-Lager Dülmen, das für 10.000 Gefangene gebaut war. Mit dem Bau des Lagers war Ende 1914 begonnen worden, als unerwartet viele Kriegsgefangene von den Fronten nach Deutschland kamen.

Das Gelände wurde vom Herzog von Croy zur Verfügung gestellt, wobei, und das ist sicherlich nur ein kleiner Nebenaspekt, die Essensreste des Lagers in die herzogliche Schweinemastanstalt abgeführt werden sollten. Angeblich sind damit 714 Schweine gemästet und ins Ruhrgebiet verkauft worden. Gezielt waren Großgrundbesitzer — Industrielle und Adelige — von der Militärverwaltung und vom Militärbau-Amt darauf angesprochen worden, abseits liegendes Land zur Verfügung zu stellen und damit ihrer vaterländischen Pflicht nachzukommen.

Das Lager hatte eine Ausdehnung von 50 ha und verlief etwa 800 m entlang der damaligen Provinzialstraße, heute L 511. Es bestand aus altem Heidegebiet. Die Kriegsgefangenen waren in drei Gruppen untergebracht: Block I war mit Franzosen und Belgiern belegt, in Block II befanden sich Engländer und in Block III hatte man Russen und andere Osteuropäer untergebracht. Einen weiteren Bereich bildete der Lazarettblock im hinteren Teil. Im „Deutschen Lager“ war das Wachbataillon stationiert, ein Landsturm-Infanterie-Ersatzbataillon des VII. Armee-Korps, welches selbst wiederum Teil der in Flandern kämpfenden II. Armee war.

Das Lager besaß eine elektrische Zentrale, die auch nachts für Beleuchtung sorgte; ein Pumpenhaus förderte Trinkwasser und eine Feldbahn besorgte den Transport notwendiger Güter. Für jeden Lagerbereich gab es eine Kapelle, südlich lag ein Sportplatz, ein Theater hatte man für 600 Personen gebaut.

Künstler der Pariser Oper und komödienspielende Schotten traten in verschiedenen Stücken auf; es gab sogar ein Orchester im Lager. In jedem Block bestand ein Wirtschafts- und Küchenbereich. Außerhalb des Lagers lagen Bahnhof und Poststation. Wöchentlich konnten die Gefangenen (vorwiegend westlicher Nationen) zwei Briefe schreiben oder Essenspakete über das Rote Kreuz in Genf von zu Hause erhaltenDie Gefangenen lebten unter einigermaßen menschlichen Bedingungen, zieht man das Gefangensein und die Kriegsumstände einmal ab. Mannschaftsdienstgrade waren international laut Haager Landkriegskonvention zur Arbeit verpflichtet. Als im „Steckrübenwinter“ 1916/17 auch die deutsche Zivilbevölkerung bitter hungern musste und Lebensmittel rationiert nur auf Karten abgegeben wurden, traf das die Gefangenen besonders hart. Mehrere hundert kranke und verletzte Russen starben. Sie wurden auf dem Lagerfriedhof beigesetzt.

Die Lagerinsassen arbeiteten in der Industrie und in der Landwirtschaft als Ersatz für deutsche Arbeiter, die zum Militär eingezogen worden waren. Sie arbeiteten viel und bekamen nur einen geringen Lohn in Lagerwährung ausgezahlt. Überall in den Städten und Gemeinden bestanden Arbeitskommandos. In der Stadt Dülmen gab es zentral das Arbeitskommando K5 „Gymnasium“, das im damals gerade im Bau befindlichen, heutigen alten Gymnasium untergebracht war.

Bei Kriegsende im Jahre 1918 wurde das Dülmener Lager aufgelöst, die letzten russischen Gefangenen verließen es im Juni 1919. Das Lager diente ab Sommer 1919 und bis Frühjahr 1921 als Heimkehrerlager für deutsche Soldaten, die in Kriegsgefangenschaft geraten waren und erst langsam von den Alliierten entlassen worden.

Methoden, Ergebnisse und Funde

Die zwölf Schüler des Grabungsteams hatten sich Informationen über das Gefangenenlager im Archiv der Stadt Dülmen beschafft und konnten sich vom geschichtlichen Hintergrund eine Vorstellung machen. Eine Schatzsuche würde diese Grabung nicht werden, das war allen klar, denn in einem Gefangenenlager findet man keine Schätze! Aber was würde man finden?

Zunächst galt es jedoch, die Methoden der Archäologie kennenzulernen, um sie dann anwenden zu können.

Das Ziel der Ausgrabung war es, das Wege- bzw. Straßennetz zu erkunden und den letzten Gebäuderest zu untersuchen, der zur Mannschaftskantine gehört hatte. Das Gelände war nach Süden erhöht. Es sollte geklärt werden, ob diese Erhöhung angelegt oder natürlichen Ursprungs war.

Die Ausgrabung begann am 27. September 1999 mit dem Anlegen von sechs Geländeschnitten, alle unterschiedlich groß, jedoch in der Nähe des Gebäuderestes. Das Wegenetz ließ sich schnell durch Sondieren mit Messstäben orten.

Grabungsbericht eines Schülers

Die so gefundene und abgesteckte Fläche war in Schnitt I 9,86 m lang und 1,20 m breit. Nachdem die Grasschicht entfernt worden war (Foto 1), zeigten sich unter einer Schicht von 2 – 3 cm Sand gelb gebrannte, uneinheitliche Ziegel, die unregelmäßig verlegt worden waren (Foto 4). Nun wurde die Fläche mit Handfeger und Kratzer gesäubert. Als nächster Arbeitsschritt mussten die Steinstrukturen sorgfältig herausgekratzt werden, wobei jede kleinste Wurzel entfernt wurde, damit die Funde durch Foto und Zeichnung dokumentiert werden konnte. Nun nahmen die Experten des Westfälischen Museums für Archäologie die Vermessungsarbeiten vor. Es handelte sich dabei um eine zweidimensionale Feldmessung. Im nächsten Schritt mussten wir die Grabungsstelle maßstabgerecht 1:20 auf Millimeterpapier übertragen, was sehr schwierig war, denn Hunderte von Steinen mussten genau vermessen werden, um sie dann einzuzeichnen (Foto 2 und 3). Anschließend wurde die Zeichnung entsprechend den Verfärbungen mit Buntstiften koloriert.

Zum Schluss ließen wir von den Archäologen vom amtlichen Höhenpunkt ausgehend die Höhe unseres Schnittes I einmessen. Das geschah mit dem Nivelliergerät. Die letzte praktische Arbeit war die Rekultivierung der Grabungsfläche. Die archäologischen Arbeitsvorgänge haben wir vom Grabungstechniker Herrn Pogarell erlernt.

In der beschriebenen Weise wurden noch vier weitere Geländeschnitte angelegt. Der Befund glich sich, unterschied sich jedoch durch die jeweilige Breite, was auf die Funktion des Weges/der Straße schließen ließ. Neben der breiten Straße in Schnitt IV wurde ein kleiner, zerdrückter Benzinkanister freigelegt.

Hier waren wahrscheinlich Autos gerollt. Manche der Wege waren mit ganzen Ziegeln gepflastert und hatten Randsteine, die im Verbund lagen. Andere hingegen waren geschottert und zeigten nur einen hochkantliegenden Randstein. Schnitt VI mündete in die kleine Straße von Schnitt IV, hier war sogar ein Rinnstein angelegt. Die Ziegel (z.T. Ziegelbruch) scheinen aus einer nahegelegenen Ziegelei zu stammen, die heute nicht mehr existiert.

Durch Schnitt II am Gebäude-Rest konnte geklärt werden, dass die Aufschüttung nach Süden angelegt worden war. Deutlich war nach ca. 1 m Tiefe der gewachsene Boden, „das Anstehende“ — wie die Archäologen sagen — zu erkennen.

Aus dem Grabungsbericht einer Schülerin

Mein Geländeschnitt (Schnitt II) begann neben dem restlichen Mauerstück der Mannschaftskantine in SW — NO Richtung. Er hatte eine Länge von 5,60 m und war 1 m breit. Zentimeter für Zentimeter wurde die Fläche langsam vertieft, wobei deutlich Verfärbungen zu erkennen waren, die sich im hellgrauen Sand dunkel abzeichneten. Die Funde wurden gezeichnet. Es waren Glasstücke und Keramikteile. Nach zwei Tagen war endlich die gesamte Fläche so tief abzutragen (1,20 m), dass die letzten Steine der Grundmauer zu erkennen waren.

In weiteren Schritten wurde die ausgegrabene Mauer gesäubert und die Grabungsfläche „geputzt“, d.h. völlig geglättet. Die Verfärbungen hatten in der Tiefe aufgehört, man konnte von einem gewachsenen Boden sprechen. Im Aushub unserer Grabungsfläche befanden sich Stacheldrahtstücke, Flaschenreste (schweres grünes Glas), Reste von Dachpappen und Keramikreste (Teller).

Zum Gebäuderest: Rote Ziegel waren im Verbund (d.h. jeweils zwei Ziegel) ohne Fundament vermauert worden. Es fehlte ein Grundsockel. Die Mauer war in der Erde nicht verputzt oder isoliert. Nur oberhalb der Erde war die Mauer mit einem grauen Rauhputz versehen worden. Das Gebäude hatte man schnell errichtet, mit einer langen Nutzung des Gebäudes war nicht gerechnet worden. Die kleine Mauer mit Krone scheint zu einer Art Veranda gehört zu haben.

In Schnitt I hatten wir ein Rondell angegraben, das sich vor der „Mannschaftskantine“ befand. Hier zweigten vier Wege ab, einer zur Kommandantur, einer zu den weiter hinten liegenden Unterkünften, zu der auch eine „Offiziers-Speiseanstalt“ gehörte. Ein weiterer Weg führte zu den Wirtschaftsgebäuden und zur Werkstatt. Schließlich führte der vierte Weg vom Rondell zur „Mannschaftskantine“. Das aufgeschüttete Gelände südlich unserer Grabung könnte Teil einer Löschteich-Böschung gewesen sein. Denn die etwa 130 Gebäude des Lagers waren Holzbaracken. Also leicht brennbar. Es gab im Lager eine Feuerlösch-Ordnung, vom ersten Kommandanten, Generalmajor Freiherr von Seldt, selbst entwickelt. Regelmäßig wurden Feuerlöschübungen abgehalten.

Ein kleiner Teil des Wegenetzes konnte freigelegt und untersucht werden. Von den Baracken ist nichts — außer der Wohnbaracke des damaligen Kommandanten — erhalten. Sie standen etwas eingetieft auf Punktfundamenten und wurden 1921 (Mai-Juni) abgerissen und vermutlich über die Feldbahn und dann per Eisenbahn abtransportiert. Das Lager besaß einen Eisenbahnanschluss nach Sythen. Über Sythen kamen auch die ersten deutschen Heimkehrer, die von den Alliierten im Frühjahr 1919 freigelassen und „von der Bevölkerung festlich empfangen“ wurden.

Alle festen Gebäudeteile (z.B. Mauern) sollten im Besitz des Geländebesitzers bleiben. Im Gelände lassen sich noch heute deutlich einige der Standflächen der Baracken erkennen, häufig als rechteckige Tümpel.

Die Funde bestehen zu einem großen Teil aus Blechgeschirr, grau gesprenkelt: Schüsseln und Kannen, Löffel, Gabeln, z.T. sind sie sehr angerostet. Ein anderer Metall-Komplex besteht aus Schaufeln, Ketten, Stacheldraht, zerdrückten Blechbehältern oder Konservendosen. Aus Keramik sind Fragmente von Tellern, Tassen oder Bechern. Von Schülern des 6. Jahrgangs wurde eine Keramik-Kanne („Zwiebelmuster“) rekonstruiert, deren Teile neben der „Offiziers-Speiseanstalt“ gefunden worden waren. Glasflaschen unterschiedlichster Größe und Art, wobei viele medizinisch genutzt worden sein dürften, waren unter den Lesefunden, die von den Schülern des Grabungsteams (9. Jahrgang) gemacht wurden.

Schließlich schenkten uns Anwohner eine Obstkiste mit Keramik und Glas, welches mit englischen Aufschriften versehen ist. Darunter auch das nachtblaue Bristol-Glas. Das hat seinen Weg aus England kommend über das Rote Kreuz in Genf genommen, bis es in der Poststation des Lagers ausgepackt und vom Gefangenen in Besitz genommen werden durfte. Diese Kontrollen der Pakete waren wegen Fluchtgefahr und Sabotage von der deutschen Militärverwaltung angeordnet worden.

Im Anschluss an diese Ausgrabung, die öffentliches Interesse in Zeitung, Radio und Fernsehen gefunden hatte, beschäftigten sich die Schüler mit weiteren Themen zum „Dülmener Lager“. Mit der freundlichen Hilfe des Dülmener Archivs wurde etwa der Verdienst der Gefangenen („Arbeitsbelohnung“), der Lebensmittelverbrauch im Gefangenenkommando 5, „Gymnasium“, oder die Kommandantur-Befehle untersucht.

Einem der letzten noch lebenden ehemaligen Gefangenen, dem Briten Thomas Spriggs, 102 Jahre alt, haben die Schüler einen Brief geschrieben.

Die Dokumentar-Filmgesellschaft Testimony films, Bristol, hat der Arbeit der Gruppe hohes Lob gezollt. Unsere Archäologie-Gruppe setzt sich für das Aufstellen einer kleinen Gedenktafel am Rande des ehemaligen „Dülmener Lagers“ ein. Die Arbeit unserer Schüler hat auch in der Dülmener Öffentlichkeit ein positives Echo gefunden.

Ich denke, wir können mit den Leistungen der jungen Leute nicht nur sehr zufrieden, sondern wir dürfen auch stolz auf sie sein.

Quellen:

Festschrift zur Enthüllung des Kriegerdenkmals für Stadt und Amt Dülmen, hg. vom Heimatverein für Dülmen und Umgebung, Dortmund [1925], S. 64 – 73.

Stadtarchiv Dülmen, Stadt Dülmen, Bestand Ca 25, 25, 53a.

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