Dülmener Heimatblätter

Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.

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<< Heft 2, 2001

Ortwin Bickhove-Swiderski

Die jüdische Familie Mendel in Rorup

und ihr Andenken

Die in Rorup ansässige Familie Mendel wohnte und arbeitete dort über 150 Jahre lang. Dieses lässt sich durch Urkunden und Belege nachweisen. Gesicherte Daten durch die standesamtlichen Geburts- und Sterberegister gibt es in Rorup erst vom 1. Oktober 1874 an.

Überblick über die Lebensgeschichte der Familie Mendel


Das Haus der Familie Mendel befand sich südlich der Kirche in Rorup. Auf dem Bebauungsplan von 1902 ist Abraham Mendel als Besitzer eingezeichnet (Stadtarchiv Dülmen, Karten, Ro K 2).

Der Kaufmann Hertz Mendel wurde 1781 in Bayern geboren. Er lebte mit seiner Ehefrau Judith Salomon wohl schon einige Zeit in Rorup, als er bei der Amtsverwaltung am 29. April 1811 die Totgeburt einer Tochter anzeigte. Am 8. August 1812 meldete er dann die Geburt seines Sohnes Salomon an. Hertz Mendel und seine Frau waren wohl die ersten Bürger Rorups, die dem jüdischen Glauben anhingen. Ihr Enkel Hertz Mendel wurde 1912 Vorsteher der Repräsentanten der Synagogengemeinde Coesfeld.


Bei der Anlage einer neuen Kirchhofsanlage abseits der Kirche in Rorup (1904) wurde ausdrücklich ein Begräbnisplatz für die israelische Familie Mendel an der nordwestlichen Ecke eingeplant. (Stadtarchiv Dülmen, Amt Rorup, A 135).

Der ältere Bruder Hertz Mendels, Samuel Mendel, war am 27. April 1780 in Beiersdorf bei Nürnberg geboren worden. Seit 1808 lebte er in Westfalen und war zunächst jüdischer Lehrer in Stadtlohn. 1814 zog er in den Wohnort seines Bruders Hertz Mendel nach Rorup. Auch er war verheiratet. Als Lehrer fand er keine Beschäftigung. Er ernährte sich wohl als Tagelöhner, blieb bettelarm und wurde nie steuerpflichtig. Seine Frau Betty, geboren am 14. März 1789, stammte wie er aus Bayern. Drei Generationen der Familie von Samuel und Betty Mendel blieben in Rorup. Das Ehepaar hatte drei Töchter und einen Sohn. Hanchen wurde 1815 geboren, Sara 1821, Abraham 1824 und Lina 1827. Hanchen zog nach Marl, Sara nach Dorsten und Lina nach Lüdinghausen. Nur der am 16. Dezember 1824 geborene Abraham Samuel Mendel blieb in Rorup. Seine Militärdienstpflicht leistete er im Infantrie-Regiment Nr. 13 in Münster ab Abraham Samuel Mendel heiratete 1869, als er schon 44 Jahre alt war, die in Wolbeck geborene 27-jährige Jette Baumgarten. Ein Jahr später, am 8. September 1870 morgens um ein Uhr, wurden die beiden Eltern. Ihr Sohn Saly blieb ihr einziges Kind. Abraham Mendel ist am 27. Mai 1907 und seine Frau Jette am 22. Mai 1929 in Rorup verstorben. Ihr Sohn Saly heiratete im Alter von 39 Jahren am 15. Juni 1910 die 27-jährige Juli Heymann aus Dortmund (geb.: 13. 12. 1882).

Die jüdische Begräbnisstätte

Die Eltern von Saly Mendel sind auf dem Roruper Friedhof beigesetzt worden. Aus einer Zeichnung der Roruper Friedhofsanlage aus dem Jahre 1904 ist ersichtlich, dass der hintere Teil für jüdische Gräber vorgesehen war. Auf der Zeichnung befindet sich der Hinweis „isr.“ (israelitische Gräber).

Nach einer Feststellung des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und des Westfälischen Amtes für Denkmalpflege sollen schon seit 1811 Bestattungen der ehemals in Rorup ansässigen Familie Mendel erfolgt sein. Die historischen Daten werden noch genau aufzuarbeiten sein. Es gibt zumindest Hinweise, dass die am 29. April 1811 totgeborene Tochter Judith des Salomon Mendel und der Hertz Mendel auch in Rorup beigesetzt worden ist. Geklärt werden muss noch, wo sich das Grab des Samuel Mendel (27. April 1780 – 27. September 1857) befindet.

Auf dem ausgewiesenen Teil für die israelischen Gräber sind Abraham und Jette Mendel beigesetzt worden. Ein Grabstein soll auf diesem Grab nicht gestanden haben. Ob bei den Beisetzungen das „Kaddisch“, das Totengebet, von zehn Männern am Grabe gesprochen worden ist, auch darüber gibt es keine Nachrichten.

Die Eheleute Julia und Saly Mendel aus Rorup meldeten sich am 28. Juli 1942 beim damaligen Amt Rorup nach Theresienstadt ab. Am 31. Juli 1942 wurden beide von der Geheimen Staatspolizei aus ihrem Haus Dorf 2 in Rorup abgeholt. Bis zu diesem Tag lagen aber noch weitere Leidenswege und ungewisse Tage vor der jüdischen Familie Mendel.

Die Ereignisse des Reichspogroms in Rorup

Auch in Rorup war auf Veranlassung der NSDAP in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 die so genannte Pogromnacht — im Volksmund oft als „Reichskristallnacht“ bezeichnet — durchgeführt worden. An jenem Novembertag fanden sich auffallend viele Partei- und SA-Leute bei dem damaligen NSDAP-Ortsgruppenleiter Franz Goedde ein, der Lehrer an der Roruper Schule war und dort auch wohnte. In dem Herrenzimmer ging die Diskussion hoch her. Selbst die Ehefrau des Ortsgruppenleiters Wilhelmine Goedde, geb. Triffterer, die Kassiererin der NS-Frauenschaft war, durfte an dieser Diskussion nicht teilnehmen.

An der Runde nahmen auch noch der Dorfgendarm Justin Heil und der Vize-Kreisleiter der NSDAP aus Coesfeld, ein Herr Sch., teil. Es ist noch überliefert, dass man dem Dorfgendarmen Heil klare Anweisungen gegeben haben soll. Der Vize-Kreisleiter aus Coesfeld soll mit heiserer Kommandostimme mitgeteilt haben: „Heil, Du kümmerst Dich um nichts und niemand. Sonst kriegst Du es mit uns zu tun. Das ist ein Befehl von oben, von ganz oben. Hast Du verstanden?“

In der Nacht war Motorenlärm, Gerenne und Gejohle zu hören. Ein Lastwagen kurvte mit röhrendem Motor über den Kirchhof. Das Scheinwerferlicht streifte ein kleines Grüppchen von Nachbarn, die gestikulierend beieinander standen. Man sah SA-Leute, die man nur an Schaftstiefeln und Breeches (Reithosen) als solche erkennen konnte, die Ladefläche des Lasters entern und hörte ihren grölenden Schlachtgesang: „Wenn das Judenblut vom Messer spritzt …!“

Frau Goedde soll sehr besorgt gewesen sein. „Denen wird schon nichts passiert sein, Frau Volksgenossin, es brennt ja nicht einmal!“, sagte Sch. „Wir haben da nichts mitzutun. Wir haben wie Ihr Mann, der schon seit einer Stunde seinen angeblichen Rausch ausschläft, das beste Alibi der Welt“, erzählte Sch. lachend. „Und die, die kommen auch noch dran“, mit diesen Worten hatte er wohl zur Kirche gezeigt. „Wenn Ihnen das einfällt, ist die Partei für mich gestorben, Herr stellvertretender Vize-Kreisleiter. Dabei verbrennen Sie sich die Finger! Das haben schon ganz andere versucht.“ „Man muss doch wenigstens den Menschen helfen!“, riefen Frau Goedde und der Gendarm Heil und rannten rechts um die Kirche herum. Die SA-Leute sollen in die andere Richtung, wahrscheinlich zur Wirtschaft Jacobs, marschiert sein. Am nächsten Tag war zu erfahren, dass man den Mendels die Haustür aufgebrochen, die Scheiben zerschlagen, die spärlichen Möbel zertrümmert und die Gardinen von den Fenstern gerissen hatte. Der Versuch der Brandstiftung war durch das unprogrammgemäße Erscheinen der Nachbarn vereitelt worden. Die Stirnplatzwunde des alten Juden wurde von Frau Bäumer, Herrn Heil und von Frau Goedde versorgt.

„Reichskristallnacht! Ha, lachhaft! Kristall gab es da bestimmt nicht zu zerdeppern!“, war später der erbitterte Kommentar des NSDAP-Ortsgruppenleiters Goedde. Frau Goedde war über das „neutrale“ Verhalten des Pastors (Ebbert) empört, der auch in der folgenden Sonntagspredigt keine Stellung bezog. „Beim Schützenfest drohte er allen Teilnehmern von der Kanzel die Verdammnis der Hölle an, wegen des Alkohols und des Umgangs mit dem anderen Geschlecht, gegen die Verbrechen sagte er nichts.“

Nach endlosen Querelen mit der NSDAP wegen seines „Fehlverhaltens“ am 9. November 1938 soll Herr Goedde seinen Austritt aus der NSDAP erklärt und seine Ämter niedergelegt haben. Er soll 1941 nach Dorsten an die Bonifatius-Schule in Holsterhausen strafversetzt worden sein. Bis zum Sommer 1942 soll er dort noch unterrichtet haben und dann zu den Waffen gerufen worden sein.

Erinnerungen an Saly Mendel

Leider gibt es kein authentisches Bild von Saly Mendel. Die Beschreibung, die vorliegt, zeichnet folgendes Bild: „Der Jude Saly Mendel soll mit dunklem Kaftan und langem, grauen Bart eine Karre geschoben haben. Zwischen den Holmen ist ein Brustgeschirr zum Ziehen der Karre angebracht. Mit gebeugten Schultern und schweren Schritten soll die Karre gezogen worden sein. Auf der Ladefläche, die bei Regen mit aufgesteckten Stangen eine Plane zum Schutz trägt, liegen in Kasten und Dosen die ausgebreiteten Kleinartikel, mit denen er auf den einsamen Bauernhöfen hökerte: Nähgarn und Knöpfe, Einweckringe und Nägel, Kandis und Gewürze, Schuhbänder, Hut- und Haarschleifen, bunte Litzen für Schürzen, gewebte Bänder für Kleidersäume, sowie Bürsten und Besen aller Art. Süßigkeiten von Lakritz bis Lutschstangen, von Malzbonbons bis Fruchtdrops hat er in den Gläsern untergebracht. Und ein ,Bömsken’ für die Kinder hatte er jederzeit parat!“

Saly Mendel handelte mit Vieh, schlachtete wohl auch, und seine Frau Julia zog als Wandergewerbetreibende mit einem Holzkarren durch die Umgebung. Sie verkaufte Manufakturwaren, Woll- und Weißwaren. Die Mendels waren Westfalen, Roruper Bürger, Nachbarn. 1933 spendeten sie für das Winterhilfswerk. Ende 1936 waren die staatlichen Einschränkungen schon umfangreich angeschwollen. Aber als Julia Mendel wie alljährlich wiederum einen Antrag auf Gewährung eines Wandergewerbescheines stellte, bestätigte die zuständige Staatspolizei Münster: „Nachteiliges in politischer Hinsicht nicht bekannt.“ Beziehungsreich fügten sie aber hinzu: „Ist Jüdin“.

Als der Amtsbürgermeister in Rorup Ende 1938 ein „Verzeichnis der jüdischen Gewerbetriebe im Amtsbezirk Rorup“ aufstellen musste, nannte er einzig das Wandergewerbe der Julia Mendel, fügte aber handschriftlich hinzu: „Der Handel im Umherziehen ist den Juden ab 1. Oktober d[es] J[ahres] untersagt.“ Deswegen findet sich der unbenutzte Gewerbeschein dieses Jahres mit ihrem Passfoto in den Akten.

Nach dem 18. September 1941 durften die Mendels ihren Wohnort nur noch mit polizeilicher Erlaubnis verlassen. Am 28. Juli 1942 meldete die 59-jährige Julia Mendel sich und ihren 71-jährigen Mann bei der Amtsverwaltung Rorup wegen Umzugs nach Theresienstadt ab. Rorup ist jetzt „judenfrei“, lautete die Mitteilung in der Amtssprache des Dritten Reiches. Noch am Tage ihrer Verhaftung durch die Geheime Staatspolizei, am 31. Juli 1942, sind sie mit dem vierten und letzten Transport aus Münster deportiert worden. In Auschwitz wurden sie ermordet. Ihre genauen Todesdaten sind unbekannt.


Wandergewerbeschein vom 28. Januar 1938 der Julia Mendel für den Handel mit Manufaktur-, Woll-, Weiß- und Webwaren.

In dem An- und Abmelderegister des Amtes Rorup (1939 – 1943) musste laut Verfügung der Geheimen Staatspolizei Münster vom 28. September 1942 der Ort des Zuzugs unkenntlich gemacht werden. In dem Melderegister Rorup ist dann auch mit schwarzer Tusche Theresienstadt ausgestrichen worden, um auf diese Weise den Verbleib des jüdischen Ehepaares zu verschleiern.

Am 4. Juni 1946 und am 12. August 1946 erkundigte sich Max Heymann aus Hamm nach dem Vermögen der Familie Mendel. Während ihm am 4. Juni 1946 noch mitgeteilt wurde, dass über das Vermögen die Nachforschungen noch in vollem Gange seien, wurde ihm im zweiten Schreiben mitgeteilt, dass über den Verbleib der beweglichen Habe des Ehepaares Mendel nichts weiteres habe ermittelt werden können. Angeblich sollen damals die Möbelstücke von der Polizei nach Coesfeld gebracht worden sein. Die Nachfrage war vollkommen gerechtfertigt. Schließlich hatte Saly Mendel das Haus Dorf Nr. 2 im Jahre 1913 für 3.063,15 RM von der Kirche gekauft.


Passfoto von Julia Mendel aus dem Wandergewerbeschein.

Zur Erinnerung an das der Kirche gegenüberliegende Wohnhaus der Familie Mendel wurde am 19. August 2000 — nach über zwei Jahren Wartezeit — eine Bronzetafel an der Kirchenwand von St. Agatha angebracht. Zu einer parteiübergreifenden Gedenkfeier, die die SPD-Fraktion initiiert hatte, kamen am 12. November 2000 etwa 100 Bürger am Standort des ehemaligen Wohnhauses zusammen.

In dem Zeitraum vom 23. Februar bis zum 27. Februar 2001 ist die Gedenktafel mit einer hellgrünen, wasserlöslichen Farbe beschmiert worden. Eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung ist am 27. Februar 2001 gestellt worden. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Münster sind bis heute nicht abgeschlossen.

Die jüdischen Gräber auf dem Roruper Friedhof

Da Staat und Partei die Judenfrage einer so genannten Endlösung zuführen wollten, benötigte man auch keine jüdischen Grabflächen mehr. Regierungsamtlich wurde sogar mitgeteilt: „Teile von Friedhöfen, auf denen Beerdigungen mit Juden stattgefunden haben, könnten jetzt ohne weiteres als Grünflächen umgestaltet werden.“ Ab 1946 änderte sich zumindest diese Auffassung. Mit einem Erlass vom 20. Juni 1946 teilte der Kultusminister mit: „Für die Instandsetzung und Pflege von jüdischen Friedhöfen, auf denen keine Beerdigungen mehr vorgenommen werden, und die als geschlossene Friedhöfe anzusehen sind, ist grundsätzlich die politische Gemeinde zuständig, in welcher der Friedhof liegt.“ In Rorup konnte dieser Erlass nicht sofort umgesetzt werden, weil der damalige Amtsdirektor Josef Richter in Kriegsgefangenschaft war. Er kehrte daraus erst am 21. Dezember 1949 zurück und trat seinen Dienst am 1. Februar 1950 wieder an. In der Zwischenzeit (1946 – 1950) war ein Stellvertreter aus Aachen in Rorup tätig, der die Gegebenheiten vor Ort nicht kannte. Auf dem Erlass des Kultusministers vermerkte er am 29. September 1949: „Im Amtsbezirk Rorup sind jüdische Friedhöfe nicht vorhanden.“ Der Sachbearbeiter fragt in dem gleichen Vermerk nach den Judengräbern in Rorup. Der Vermerk war mit dem Hinweis versehen, dass seit 1942/43 keine Pflege mehr erfolgt sei. Die Antwort auf dem Dienstweg ist eindeutig. „Es soll nichts geschehen“, so der Vermerk.

Am 22. Juni 1959 wurden auf dem Roruper Friedhof die Gräber der Familie Mendel auf Kosten der Gemeinde instand gesetzt und bepflanzt. In den folgenden Jahren wurde auf diesen jüdischen Gräbern eine kleine Leichenhalle, der heutige Geräteschuppen, gebaut. Die Gräber der Familie Mendel wurden am 30. Juni 1994 als Bodendenkmal in die Denkmalliste der Stadt Dülmen eingetragen. Auf Antrag der SPD-Fraktion im Dülmener Stadtrat beschloss der Kulturausschuss am 26. März 1998 einstimmig die Anbringung einer Gedenktafel an den jüdischen Gräbern. Nach der Halacha, dem jüdischen Recht, sind Gräber unantastbar, d.h. sie dürfen selbst nach Jahrhunderten nicht neu belegt oder überbaut werden. Mit dieser Vorschrift der Totenruhe stand der Bau der jetzt als Geräteschuppen genutzten Leichenhalle des Roruper Friedhofs nicht im Einklang. Auch wenn seinerzeit aus Unkenntnis über den Gräbern ein Schuppen errichtet worden ist, wäre es ein Gebot des Anstands, den Schuppen zu entfernen.

Es ist eine uralte jüdische Tradition, einen Grabstein zu errichten, der der Kennzeichnung des Grabes, aber auch der Ehrung der Verstorbenen dient. Über einen Grabstein der Familie Mendel ist nichts bekannt, vielleicht konnten sie sich wegen ihrer Armut auch keinen Grabstein leisten. Zur Erinnerung an die jüdische Familie Mendel wurde deshalb im Juli 2000 ein Gedenkstein auf dem Roruper Friedhof aufgestellt. Wenn ein jüdischer Begräbnisplatz innerhalb eines nichtjüdischen Friedhofs eingerichtet wird, verlangt die Halacha, dass der jüdische Teil durch eine genügend hohe Mauer, einen Zaun oder eine Hecke abgegrenzt wird und einen eigenen Zugang hat. Auch dieses sollte bei der Umgestaltung des Friedhofes beachtet werden.

Zu besonderem Dank bin ich verpflichtet Herrn Wolfgang Wutzler, Herrn Prof. Dr. Joachim Mugdan und Herrn Victor Schrey.

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