Dülmener Heimatblätter

Herausgeber: Heimatverein Dülmen e. V.

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<< Heft 2, 2005

Erik Potthoff

100 Jahre Mariensäule

Mariensäule 1905 (resp. 1938)

Fünfzig Jahre nach Verkündung des Dogmas von der Unbefleckten Empfängnis Mariens durch Papst Pius IX. wurde der Grundstein für die Mariensäule an der Bahnhofstraße, jetzt Lüdinghauser Straße, in Dülmen gelegt. Am 7. Mai des darauf folgenden Jahres 1905 wurde unter der Teilnahme vieler Dülmener Bürger die Mariensäule feierlich eingeweiht.

Das Fest der Unbefleckten Empfängnis wird in der römisch-katholischen Kirche am 8. Dezember gefeiert. Auch die Hardenberg-Bruderschaft und Neviges-Wallfahrer begehen dieses Fest mit einer Andacht. Das Gnadenbild von Neviges zeigt ebenfalls die Darstellung Marias, auf der Mondsichel stehend, wie sie der Schlange den Kopf zertritt. Im nächsten Jahr findet die Dülmener Wallfahrt zum Hardenberg nach Neviges zum 325. Mal statt. Seit 1959 ziehen die Pilger beim Start und bei der Rückkehr der Wallfahrt an der Marienstatue von 1905 vorbei, die von den meisten Dülmenern unbeachtet in den Grünanlagen vor der Viktorkirche steht. Im Mai 1957 wurde die neue, vom damals 37-jährigen Heinrich Gerhard Bücker aus Vellern geschaffene Mariensäule aufgestellt. Im Volksmund trägt sie die Bezeichnung „Bombenmarie“ oder auch „Raketenmariechen“.

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